senioren
union
Gemeindevereinigung Isernhagen
Logo Senioren Union  
   HomeHome  KontaktKontakt  ImpressumImpressum
 

 

 

 

Unsere Dresdenfahrt

semperoperAuf den Vorschlag mehrerer Mitglieder hin, doch einmal die Semperoper zu besuchen und sie nicht nur zu besichtigen, hat der Vorstand der Seniorenunion eine Fahrt nach Dresden ins Programm genommen, das auch "Elbflorenz" genannt wird, ursprünglich wegen seiner Kunstsammlungen, zudem aber auch aufgrund seiner barocken und mediterranen Architektur in der landschaftlich reizvollen Lage am Fluss.
Sehr schnell waren die Plätze vergriffen, es mussten sogar noch einige Interessierte in der Warteliste auf ihr Nachrücken hoffen.
Für den 28. Oktober, es war angekündigt "La bohème" von Giacomo Puccini, erhielten wir die wirklich sehr umkämpften Karten und um diesen Termin herum musste das restliche Programm zusammengestellt werden.  Wie man am Ende der Reise vernehmen konnte, war dies ein großer Erfolg.

Für alle, die nicht dabei waren, ein kleiner Abriss:

Auerbachs Keller Abfahrt sehr früh am Morgen des Donnerstags, dafür schon zeitig in Leipzig, wo zu Mittag Auerbachs Keller nicht nur besichtigt wurde. Anschließend gab es freie Zeit, um sich zumindest die Innenstadt von Leipzig näher anzusehen.

 


Leipzig
Die Stadt ist tatsächlich sehr schön renoviert worden, besonders der Bahnhof ist ein Schmuckstück. Nur mit ihren Zügen, da müssten die Leipziger doch noch etwas machen...

 

Alte Lok

Nach dieser schönen Pause verging die Weiterfahrt wie im Fluge, man bezog das Hotel und schon ging es wieder los, um im Pulverturm zu Abend zu essen.
Der nächste Morgen war dem Kennenlernen von Dresden gewidmet. Eine „Fachfrau“, sprich Stadtführerin, sollte uns die Stadt näher bringen. Als Heike uns begrüßte, glaubten einige, dass sie wohl von der Führung wenig verstehen würden, aber siehe da: Heike erklärte uns mit einem Augenzwinkern „ich kann auch Deutsch!“ Es wurden zwei kurzweilige Stunden, mehrfach unterbrochen von schönstem Sächsisch, das in dem Spruch gipfelte: do gehste gabutt! Für Uneingeweihte: Das ist ja der Wahnsinn!

DresdenFür den Verdauungs-spaziergang nach dem Sophienkeller hatte sich Bernd Mauersberger bereit erklärt, noch eine Führung zu Fuß durch die Altstadt zu machen. Und wer schon genug gesehen hatte, machte seinen Spaziergang zum Hotel, um sich vor dem großen Ereignis noch etwas auszuruhen.

Und dann war es endlich soweit, wir waren in der Semperoper! Wunderschön reicht nicht, es ist einfach nicht zu beschreiben, wie beeindruckend dieses Haus renoviert wurde. Und natürlich haben wir auch eines der eindrucksvollsten Elemente der Innengestaltung der Semperoper, den Schmuckvorhang von Ferdinand Keller bewundert, der für den Wiederaufbau des Hauses von den Malern Gerhard Keil und Walter Teichert neu geschaffen wurde. Teppich der Oper

Die Aufführung der Oper hat das Publikum tief berührt; die Szenen wurden mehrfach durch Applaus unterbrochen, der sich am Ende, nach sieben Vorhängen, so steigerte, dass die Zuschauer tatsächlich trampelten! Welch grandioser Abend...

Für den nächsten Tag war schon die Heimreise angekündigt, aber vorher haben wir der Stadt Meißen – 25 km nordwestlich von Dresden  einen Besuch abgestattet und auch die Porzellanmanufaktur besichtigt.
Am 3. Oktober 1990 gründete sich hier in der Albrechtsburg der sächsische Freistaat neu. Während des 2. Weltkrieges blieb Meißen von größeren Zerstörungen bewahrt,  aber in der Folgezeit verfiel zunehmend die historische Innenstadt. Inzwischen wieder  umfassend saniert, lädt besonders das Stadtzentrum den Besucher zum Verweilen ein.Stadt Meißen

Alles in allem eine wunderschöne und informative Fahrt; eine Fortsetzung derartiger Reisen haben sich die Mitglieder für das nächste Jahr bereits gewünscht, hier ist der Vorstand gefragt.



Ticker
Linie